Große Zinne

 

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Große Zinne (Sextener Dolomiten), N-Wand
“Comici” (2.998 m)

Als wir zum ersten mal vom Paternsattel unter den Zinnen entlang querten, pfiffen die Steinchen und der frühmorgendliche Eisschlag, ausgelöst von den ersten Sonnenstrahlen, hinter uns zu Tale.
Wir waren schwer beeindruckt und eine Gänsehaut überzog Arme und Beine – nicht nur weil es an diesem Morgen so kalt war.
Die gelben überhängenden Wände wirken auch auf den noch so abgebrühten und erfahrenen Bergsteiger respekteinflößend.
Schaut man nach oben, findet der Blick kaum Halt in den relativ unstrukturierten Wänden, den Gipfel sieht man schon lange nicht mehr. Was waren das für Kerle, die 1933 durch so eine Wand einen Weg suchten und fanden?!

Die Kletterei entpuppt sich entgegen aller Berichte als eine der schönsten und eindrücklichsten „Freiklettereien“ der ganzen Dolomiten.
Der Fels ist durch die vielen Begehungen bestens ausgeputzt und keineswegs so brüchig wie der Schutthaufen darunter es vermuten lässt. Nach wie vor strömen an den wenigen schönen Sommertagen die Kletterer an dieses steile Stück Fels, um eine der begehrtesten Nordwandtouren in den Alpen zu durchsteigen.
Staus durch überforderte Kletterer sind also vorprogrammiert!
 

Schwierigkeit:

VII- (VI obl.)

Kletterlänge:

450 m bis Ringband, 5-6 Std.


Tourenbericht auch bei www.kunig.at

 

 

Tour & Topo im Kletterführer Alpen I

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