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Updates zum Kletterführer Alpen Band I

Seite 13 (Telefonnummern):
Die Wetteransage von Météo France hat eine neue Telefonnummer. Allerdings muss man dort die Département-Nummer kennen:
Chamonix: 74
Grenoble/Isère: 38
Briancon: 05

Am Parkplatz von Pré de Madame Carle wird mittlerweile eine Parkplatzgebühr von 2 Euro pro Tag erhoben.
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Nr. 9, Seite 44 (Big Tower is watching you):
Nach dem deutlichen Gletscherrückgang gibt es hier im Spätsommer 25 bis 30 zusätzliche Meter. Der Erstbegeher hat mittlerweile einige zusätzliche Haken spendiert.
Später gab es zu allem Übel noch einen Bergsturz; der Zustand (v.a. in den Einstiegslängen) ist uns nicht bekannt.
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Nr. 14, Seite 64 (Minaret - Rébuffat):
Die Abseilstände der “Versant Satanique” dürften mittlerweile in die Jahre gekommen sein. Hier ist zunächst große Vorsicht angebracht und ggf. ein Backup mit Friends/Keilen nötig.
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Nr. 16, Seite 70 (Aiguille du Peigne - Le Ticket):
Die Route wurde 2011 mit Inox-Bohrhaken saniert. Die Hakenanzahl dürfte sich jedoch nicht erhöht haben.
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Seite 49 (Zahnradbahn Montenvers):
Die Bahn verkehrt in der Vor- und Nachsaison nur noch von 8.30-17.30 Uhr, im Juli und August von 8.00-18.30 Uhr. Dafür werden mittlerweile 26,40 EUR verrechnet (Stand 2012)... Die günstigeren Alpinistentickets wurden abgeschafft.  
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Seite 81 (Refuge de l’Envers des Aiguilles):
Mittlerweile (Stand 2010) gibt es ausreichend zu essen. Jedoch wird nach wie vor ohne Salz gekocht. Die Mädels bemühen sich und geben ihr Bestes... (2012 immer noch)

Die gelb-grünen Markierungstonnen beim Gletscherzustieg wurden offenbar von den Spalten verschluckt. Ab sofort ist Eigennavigation gefragt.

Nachdem in den letzten Jahren viele Touren um eine komplette erste Seillänge ergänzt werden mussten, gab es dieses Jahr (2008/2010) Schnee im Überfluss. Bei der Einstiegssuche sind somit etwas Detektivarbeit und Übersicht gefragt.
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Nr. 18, Seite 76 (Pilier Cordier):
Laut Angaben Dritter gab es am 24.7.2012 im Einstiegsbereich einen kleinen Felssturz. Die Route sollte aber dennoch mit etwas Vorsicht möglich sein.

Update vom 21.07.2015 von W. Abele:r Gold wert, super Beschreibung!

Die Tour war toll, ich würd aber keine 5 Sterne geben, da sie doch etwas im Schatten der großen Linien in Chamonix steht.
Allerdings hatten wir zweimal einen Verhauer, erstens in der Sl. 10 hab ich nicht den Piazriss nach links verfolgt, sondern mich von altem Fixmaterial verleiten lassen, gerade hoch zu klettern. Mein Partner ist in Sl.13 zu weit nach rechts in die Platte geklettert (fixe Schlinge), was sich dann auch als Verhauer rausstellte.
Ansonsten hat´s top geklappt, allerdings hatten wir für den oberen Riss nur einen 3,5 Cam dabei, 4er wär natürlich sinnvoller gewesen :-)
Der Zustieg war kein Problem, vom Bergsturz ist außer dem weißen Ausbruch nichts mehr zu sehen. Die Randkluft war problemlos, dürfte sich bei den derzeitigen Temperaturen aber eher verschlechtern.
Für alle, die sich an alten Ständen mit Normalhaken nicht wohl fühlen, sei doch die Mitnahme von ein paar Haken und Hammer empfohlen.
Ich war mit einem Schweizer unterwegs, den ich manchmal nur schwer zum Abseilen überreden konnte, wobei ich die Standplätze im Wesentlichen als ganz gut eingeschätzt habe.
Die größte Gefahr bestand im Abstieg über den Nantillonsgletscher zum Biwakplatz - schon ein bisschen Spießrutenlauf zwischen herabfallenden Steinen.
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Nr. 20, Seite 84 (Le Marchand de Sable):
Durch den Gletscherrückgang fehlen mittlerweile am Einstieg ca. 20 bis 30 Meter. Es wurden neue Bohrhaken und ein Fixseil angebracht.
In der 9. Seillänge stecken seit der Sanierungsaktion fünf Bohrhaken, allerdings im Gegensatz zur Originalroute auf der exponierten Platte. Je nach Größe variiert die Schwierigkeit zwischen VII und VIII (ggf. A0).

Ein aktuelles Topo gibt es in Band III.
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Nr. 21, Seite 86 (Bienvenue au Georges V):
Die Tour wurde im Juli 2004 von Michel Piola saniert und mit zusätzlichen Bohrhaken versehen. Je nach Schneelage bietet sich der direkte Einstieg über einen Fingerriss (VII-) oder die Linksvariante unter dem Dach an. Die Schwierigkeitsangaben würden wir mittlerweile etwas anheben. Die 6. Seillänge ist am 1. BH VII- oder A0, in der letzten Länge gibt es rechts eine Plattenvariante der
“L’âge d’homme”.
Links der Tour ist di “L’âge d’homme” (6c) dazugekommen, über die man im oberen Teil nun auch bequemer abseilen kann.
          
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Nr. 23, Seite 90 (Ambiance Eigerwand):
Der Bildausschnitt wurde etwas unglücklich
zu weit links gewählt. Besser wie nebenstehend:

Ab dem Band kann entweder über die “Sonam” als auch über eine Neutour links “Chihuahua” oder die “Ambiance Eigerwand” selbst abgeseilt werden.

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Nr. 24, Seite 94 (Subtilités Dulfériennes):
Nach Sanierung der “Tout va Mal” ist nun der Zustieg über den linken in unserem Topo eingezeichneten Riss ebenfalls gut möglich (neue Inox-Bohrhaken). 
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Nr. 25-27, Seite 99 (Rifugio Torino - siehe Hüttenwarnung, topoguide-Magazin):
Im Winter ist nur die kleine, alte Hütte an der Seilbahnstation bewirtschaftet.
Vom Gletscher kommend, wird diese durch die rote Tür und die 234 Stufen erreicht. 
Die Telefonnummer ist jedoch mit der Info im Buch identisch.
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Nr. 25, Seite 100 (Salluard / Bettembourg):
Der Zustieg zur “Salluard” dürfte in diesem Sommer aufgrund der Spaltenlage nur noch schlecht möglich sein. Wir wollten im Frühjahr 2007 die “Bettembourg” klettern. Deren Einstieg ist jedoch nicht mehr zu erreichen, da ca. 20 Meter Eis-/Schneehöhe fehlen.
Im Übrigen haben wir festgestellt, dass wir im Jahr 2003 etwas besser in Form waren und die “Salluard” doch eher im Bereich VI / VI+ angesiedelt sein dürfte.
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Nr. 26 / 27, Seite 102-108 (Zustiege Grand Capucin):
Achtung: In den von uns veröffentlichten Topos fehlt bei der Abseilpiste ein Stand nach der zweiten Abseillänge! Abseilen vom Gipfel somit: 30m, 47m, 25m, 40m, 45m, usw.
Die im Topo eingezeichneten Fixseile wurden entfernt (Stand 2010). Dafür wurden rechts des Schneecouloirs Bohrhakenstände zum Abseilen eingerichtet. Je nach Situation am Bergschrund gelangt man am besten vom ersten Absatz der “Flagrant Délire” linkshaltend zu den Zustiegen von “O sole mio” und “Schweizerweg”. Für “Bonattipfeiler” und “Voyage selon Gulliver” ist der beste Zustieg wie bei uns im Topo eingezeichnet. Achtung: Große Steinschlaggefahr bei einsetzendem Sonnenschein!
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Seite 114 (Dalmazzi):
Derzeit (2010) sind der Service und Verpflegung auf der Hütte exzellent. Allerdings wechselt der Pächter im nächsten Jahr wieder auf die Gonellahütte...
Und unbedingt die angegebene “beste Zeit” beachten.
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Seite 141 (Bergell):
Die Sciorahütte ist ein beliebtes Ziel von “Summit-Ballermann”-Reisenden. Wer früh aufbrechen möchte, ist wohl besser beraten gleich zu biwakieren. Frühstück mittlerweile französisch karg.
Auch auf der Sasc-Furä hat ein Pächterwechsel zu sehr kleinen Essensrationen geführt. Das Personal ist bei viel Andrang völlig überfordert.
Beide Hüttenwirte haben leider keine Ahnung, was in den umliegenden Touren für Verhältnisse vorzufinden sind. Informationen sind somit mit größter Vorsicht zu betrachten und besser vorher im Internet einzuholen.
Und keinesfalls von den Biwakverboten einschüchtern lassen. Auch wenn Frau Hofmeister jedem “großen Rucksack” wie ein Hund hinterhergätzt. Ein Biwak in den Alpen kann wohl rein rechtlich niemand verbieten!
Siehe auch unter
topoguide-Magazin “Hüttensause 2008”
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Nr. 40, Seite 156 Sciora di Fuori (Fuorikante):
Jef V. hat uns im August 2016 folgende Infos und die beiden Fotos geschickt:

An der Scioretta (Abstieg) gab es einen größeren Felsausbruch im Bereich der Scioretta, da muss man einmal zusätzlich abseilen und es empfiehlt sich, nochmal hinauf zu sichern (brüchig und ca. 4c).
 

Eventuell ist es besser, auf die Ausstiegslängen zu verzichten und ab der Fuori-Nadel über die Tour abzuseilen. Einige Maillons oder alte Karabiner nicht vergessen.

Von Axel Hake haben wir folgende Info erhalten (Stand Sommer 2015), die Meter-Angaben sind geschätzt:
Abseilen 1 SL (ca. 30m) vom Gratrücken mit dem Abseilstand in eine Schuttrinne/Schuttkessel des Scioretta-Couloirs in das frische Bergsturz-Gelände.
Das Gelände ist so schrottig, das man zuerst nicht glaubt, hier weiter zu kommen, es gab hier keine Begehungsspuren.
Ab Abseilende waagerecht ca. 80m heikel und brüchig queren. Nun 25m über Bruch und Grasschrofen aufsteigen zu Verscheidung, hier wieder verlässlicher, "alter" Fels.
Die Verschneidung inkshaltend Richtung Grat ca. 30m aufwärts (ca. 5-/5, Kletterschuhe ratsam) zu Köpfelstand.
Nun leicht (3) ca. 50m zum Grat, weiterer Abstieg in der Ostseite wie üblich.

Hier gibt es noch ein Topo-Update unten und oben.
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Nr. 41, Seite 162 (Badile Nordkante / Abstieg):
Die Stände wurden 2012 mit je einem Spit verstärkt.

Leserkommentar:
Ich hatte mit vor einiger Zeit das Topo von der Badile Nordkante bei euch bestellt.
Die Tour hatten wir schon einige Tage vorher geklettert und wir hatten ein Topo von einem bekannten deutschen Verlag dabei. Allerdings war dieses ziemlich unpräzise und wir haben uns entsprechend darüber geärgert. (Auf die Einzelheiten will ich gar nicht eingehen.)
Zum Glück kann man sich an der Kante nicht wirklich richtig verklettern, aber ein gutes Topo kann einem schon viel Zeit und Nerv einsparen.
Nach der Tour wollte ich dann doch mal wissen, ob ich einfach unfähig bin ein Topo zu lesen oder ob es evtl. doch am Topo gelegen hat und habe bei euch eines bestellt.
Der Unterschied ist wirklich enorm !!! Ich kann mich bei der Menge an Seillängen nicht mehr an die Einzelheiten erinnern, aber euer Topo macht  wirklich einen fundierten und präzisen Eindruck!
Ich werde jetzt sicher öfters mal bei euch schauen, ob ihr eine geplante Tour in eurem Topo-Angebot habt.

Dann hätte ich noch ne kleine Neuigkeit zum Abstieg vom Badile zu berichten, (vielleicht wisst ihr es auch schon), und zwar gibt es eine neue Abseilpiste, die Abseilstände sind richtig gut mit Kette eingerichtet. An der ersten Abseilstelle steht schwach in roter Schrift "60 m",  und der weitere Verlauf ist mit nur noch schwach erkennbaren roten Strichen gekennzeichnet. Man muss schon noch einige Passagen laufen/abklettern, aber den größten Teil kann man abseilen.
In der letzten SL landet man früh im Jahr wahrscheinlich auf einem Schneefeld, von dem im September nur noch ein kleines Häufchen übrig war. Wir haben  dann auf Platten gestanden, die etwas unangenehm zum abklettern waren. Besser man benutzt noch einen Schlingenstand,der sich im unteren Drittel der letzten SL befindet.
Das ist jetzt natürlich keine besonders detaillierte Beschreibung ...
Ich hoffe, ihr bleibt dran und macht noch weitere schöne Topos und ich wünsche euch viel Spaß dabei!
Viele Grüße, Bärbel
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Nr. 42, Seite 166 (Cassin):
2008 waren wir wieder am Badile. Das Schneefeld/Serac war in desaströsem Zustand. Leider wurde von der Hüttenwirtin - auch nach einem Unfall - niemand auf diese Gefahren hingewiesen. Die beste Zeit ist wahrscheinlich Ende August nach den Italienischen Ferien; bei entsprechend gutem Wetter auch noch Anfang September.
Bitte auf jeden Fall unseren Bericht hierzu
topoguide-Magazin lesen! 
Hier gibt es ein
Topo-Update unten und oben.
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Nr. 43, Seite 170 (Cengalo NW-Pfeiler):
Kerstin Börschig hat uns folgende Info geschickt:

Der Einstieg ist nicht zu verfehlen an einem Felsband mit einem alten Ringhaken (übrigens ein Holzstöcken liegt dort auch). Das ist auch die einzigste Stelle über den Bergschrund zu gelangen (zumindest im Sommer 2007).
Seillänge 12 und 13: man muss nicht die sichelförmige Verschneidung suchen; in der 12. Seillänge besteht auch die Möglichkeit, über eine Platte nach links zu gehen und über einen Aufschwung an verkeilten Platten leicht rechtshaltend wieder auf den selben Stand von Nr. 14 zu gelangen (erspart eine Menge Zeit mit Rumgesuche nach einer sichelförmigen Verschneidung).
Oben Seillänge Nr. 24 geht an einem großen Quarzband vorbei, was nicht verfehlt werden kann, Hinweis auf Quarzband wäre hilfreich.

Noch zum Abstieg: Wer den Cengalo hochkommt, braucht doch nicht im Abstieg mit Abstiegspassagen die als „Heikel“ bezeichnet werden abgeschreckt werden. Es ist ein Seil angebracht, und es handelt sich um einen normalen alpinen Abstieg, der ohne Probleme zu machen ist.

Mein Tourenpartner und Ich sind noch mal eure Hinweiße durchgegangen und wollten dies nur als Annmerkungen weitergeben.
Denn wahr ist, dass es kein Topo gibt, und der SAC Führer (Aktuell von 2006) ist leider ohne Topo und fehlerhaft!!! Aber ansonsten eine super schöne Tour, die zum Glück ein paar wenigen vorbehalten ist.

Anmerkung: Es gibt zwei Möglichkeiten des Abstiegs: 1.) wie von uns beschrieben und nachvollzogen vor dem Colle Cengalo abzuseilen und mittels damals altem (heiklem!) Fixseil abzusteigen oder 2.) angeblich mit Ketten versichert bis ganz hinüber zum Colle Cengalo und mittels neuem (?) Fixseil durch eine Rinne hinab zum Hüttenweg.         
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Nr. 45, Seite 176 (Spigolo Mauri):
In den ersten beiden Seillängen über die breite Rampe waren (Stand 1998) nur 1-2 Normalhaken zu finden. Die ersten eingerichteten Stände sind erst an der Kante oder kurz unterhalb davon zu suchen.
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Nr. 51, Seite 190 (Spigolo Merizzi):
Bei der Abstiegsbeschreibung vom Vorbau der Punta Torrione Occidentale (Spigolo Merizzi) schreibt Ihr, dass man sich nach Erreichen des Kars immer leicht rechts halten soll. Befolgt man dies, so kommt man an einen Steilabbruch, bzw. zurück an den Standplatz nach der ersten SL der Tour und kann von dort im besten Fall abseilen.
Der Fußabstieg führt vom Ende der Abseilpiste (die Abseilstellen sind übrigens immer noch mies) linkshaltend ins Kar und von dort zurück zum Sentiero Roma.
Die A0 Stelle in derselben Tour geht nur mit V/A0, so lange im 2. Bohrhaken eine Schlinge hängt. Bei unserer Begehung waren nur mehr einzelne Litzen vorhanden. Das Erreichen des 2. BH ist dann ca. VI. (Florian Winner)
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Nr. 53 Seite 196 (Mittagfluh):
Die Schwierigkeitsgrade würden wir aus heutiger Sicht wahrscheinlich um gut 2/3 Grade erhöhen. Außerdem steckt oft noch altes, teils verzinktes Material; viele Touren müssten also saniert werden. Mit der “Heidi mier weidi” wurde schon angefangen.
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Nr. 54, Seite 198 (Schwarzbrunnenfluh, Ds Traugottli)
Die Routen wurde durch einen Felssturz in Mitleidenschaft gezogen. Viele Bohrhaken sind beschädigt. Zurzeit nicht bekletterbar.
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Nr. 55, Seite 200 (Abstieg Fair Hands Pfeiler):
Der Abstieg über die Bahntrasse wird bis dato (Sommer 2006) noch geduldet. Achtung auf Seile oder lose Rucksackschlaufen, die sich beim Vorbeifahren der Bahn verhängen könnten!
Hier gibt es dank Kevin M. ein
Topo-Update.

Feedback von Kevin M. am 07.07.2014:
Bei der “Fair Hands Line” waren wir in der ersten Seillänge ziemlich verwirrt und konnten das Topo nicht so recht mit der Tour in Übereinstimmung bringen. Doch die Ursache war recht schnell gefunden, denn die “Fair Hands Line” wurde mit Bühlern saniert und teilweise kamen neue Haken hinzu. Auch der Routenverlauf wurde an 1-2 Stellen etwas geändert. Ich habe mir die Route so gut wie möglich gemerkt.
Vom ersten Stand weg in die zweite Seillänge kletterten wir links an der Kante ca. 4m zum ersten Haken. Rechts herrum, wie im Topo eingezeichnet, hatten wir absolut keine Chance den ersten Haken zu erreichen, da die Platte hier sehr glatt ist und der Haken links an der Kante steckt. Dies war für uns einer der heikelsten Züge, da man bei einem Sturz voll in den Stand, und vermutlich auch auf den Sicherungspartner fällt. Ein weiterer heikler Zug war dann zum vierten Haken, da der dritte für unser Empfinden etwas zu tief steckt. Früher ist man direkt in der Platte auf den seichten Riss in der Plattenmitte zugeklettert, jetzt geht es rechts an der Kante entlang. Die Querung vom vierten Haken weg nach links in den seichten Riss war dann absolut kein Problem und wurde (anscheinend nochmal nachträglich) mit einem Expansionsbohrhaken links vom vierten Bühler entschärft!
In der dritten Seillänge wurden in der Verschneidung zwei Bühler gesetzt und am Ende dieser nochmals einer. Nun verläuft die Route nicht mehr links durch die Verschneidung, sondern gerade aus hoch und dann unter dem Wulst nach links, wo ein weiterer Bühler steckt. Danach geht es wie früher weiter.
In der sechsten Seillänge trifft man plötzlich auf zwei neue Haken (ein Bühler und eine selbst gebaute Lasche). Dies ist nicht der Stand, der ist ca. 10m weiter an einem großen Ring!
In der siebten Seillänge konnte ich nur noch einen Haken ausmachen, dafür entdeckte ich eine recht große Sanduhr im Riss.
In der neunten Seillänge wurden neben den alten Haken neue dazu gesetzt und die alten belassen. Wir fanden das Anklettern des ersten Hakens nicht ohne. Die anschließende Schleicherei auf den runden Leisten zum Riss in der Platte hat sich mir nicht so recht erschließen wollen und hab ich hab den ersten Haken getestet...er hält! :-) Am Ende dieser schwehren Stelle wurde noch ein weiterer Haken spendiert, sodass ein Sturz beim Weiterweg links über die Platte nicht am Anfand dieser endet.
In der letzten, mosigen Seillänge stecken dann nochmal 4 Bühler.
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Nr. 56, Seite 204 (Gletscherweib):
Die Route wurde saniert, so dass inzwischen mehr Bohrhaken stecken als in unserem Topo verzeichnet.
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Nr. 57, Seite 206 (Sagittarius):
Die A0-Stellen sind nach Angaben verschiedener Kletterer auch frei im siebten Grad möglich. Angesichts der Glätte der Platten aber sicher nur für ausgesprochene Gletscherschliffliebhaber (siehe Leser-Updates weiter unten).
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Nr. 58 Seite 208 (Anfahrt Engelhörner):
Achtung “Wegelagerer” an der Zufahrsstraße! Die Mautstelle steht zwar zu Beginn der Straße, aber tatsächlich Maut zahlen muss nur, wer in Rosenlaui parkt. Wer woanders parkt, kann das Ding links liegen lassen.
Unabhängig davon hat sich die Maut zur Rüschenbachalp auf 15 CHF erhöht.
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Nr. 61, Seite 216 (Galengrat-Verschneidung):
Neues Update Stand Juli 2015:
Knapp 10 Meter rechts der Route ist eine Neutour (VII+ und A0) entstanden, über die man im unteren Teil auch gut abseilen kann.
Mittlerweile wurde die Galengrat-Verschneidung schon zum dritten Mal saniert. Es stecken nun teilweise Inox-Bohrhaken, und die Routenführung wurde stellenweise etwas geändert. Den Schwierigkeitsgrad würden wir heute bei ca. VI ansiedeln. Dieser Grad ist ebenfalls obligat zu klettern. Die Gesteinsqualität würden wir zurückstufen auf “super / gut”. (topoguide.de)

Der Gletscherschwund hat auch vor der Furkaregion keinen Halt gemacht und spendiert der Route heute eine neue erste Seillänge von ca. 15m. Je nach Schneehöhe kann man einen neuen Bohrhaken direkt anklettern oder, später in der Saison, mit ein paar Extra-Metern über einen fixen Keil und einen fixen Cam (frei ca. 6a). Anscheinend kann man auch 50m links des neuen Bolts einsteigen und schräg zum ersten Stand in eurem Topo aufsteigen.
Weiter oben sind die ”neuen” Haken (gesetzt 1994!?) immer noch spärlich und das alte Material ist seit eurer Begehung 1999 nicht besser geworden. Den obligaten Schwierigkeitsgrad sollte man deshalb sicher klettern können. Weiter fanden wir das Abseilen über die Route recht abenteuerlich, weil man bei der Hälfte der Seillängen eine gute Portion Glück braucht, um das Seil runter zu bekommen. Mit einem 60m Seil kamen wir nach dem leichten Mittelteil mit 3x Abseilen (auf der Originalroute) ganz runter.
(Knut Burgdorf)

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Nr. 62, Seite 218 (Gross Bielenhorn):
In der “Nolens Volens” wurden inzwischen einige marode Stand- und Zwischenhaken saniert.
Eine schöne Kombination ist der erste Teil der “Niedermann” mit dem Ausstieg der “Nolens Volens”.
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Nr. 63/64, Seite 220ff  (Parkplatz Tätsch):
Ab 2009 wird in der Hauptsaison eine Maut von 7 CHF für die Befahrung des Wirtschaftsweges zum Parkplatz Tätsch fällig, pro weiteren Tag Aufenthalt dort oben 3 CHF. Es lohnt sich also umso mehr im Spätwinter in Verbindung mit einer Skitour das Gebiet aufzusuchen. 
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Nr. 64 Seite 224 (Graue Wand “Conquest”):
Die Stände und Zwischenbohrhaken wurden im Sommer 2013 saniert und somit verjüngt. Auch die separaten Abseilstände sind nun solide eingerichtet. Der erste Stand befindet sich jetzt nach ziemlich genau 50 m etwas weiter unten und weiter rechts als früher.
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Nr. 66, Seite 228 (Salbit Südgrat):
Da der ursprüngliche Einstieg etwas schwierig zu finden ist, wurde von Hüttenwirt Hans Berger rechts davon ein Direkteinstieg (1 SL V+) gebohrt. Nähere Infos vermutlich auf der Salbithütte.
Der Abstieg wurde mit roten Punkten markiert und teilweise mit Drahtseilen versichert.
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Nr. 67, Seite 232 (Salbit Westgrat):
Der Zustieg zum Biwak wurde von einem Bergsturz in Mitleidenschaft gezogen. Hier folgt eine neue Beschreibung von uns, als wir nochmal dort unterwegs waren:

Von der Voralpkurve (1.404 m) am rechten Straßenrand über den Bach und auf rot-weiß-rot markiertem Weg Richtung Voralphütte in etwa 1.15 Std. zur Horefelli Alm (1.776 m). Direkt bei den Gebäuden führt ein teils rot markierter Pfad über einen Wiesenrücken zur linken schmaleren Rinne. (Bei ausreichend Schnee kann im Frühsommer auch direkt durch das rechts gelegene Horefelli-Couloir auf- und abgestiegen werden). Ansonsten zunächst im linken Couloir hinauf. Wo dieses sich verzweigt im rechten Ast, teils drahtseilversichert (Stand 2009 – kein guter Zustand der Steiganlage!) weiter und zuletzt rechts aus diesem hinaus zu einem kleinen Sattel/Felsrücken. Von dort etwas absteigen und das breite Horefellicouloir hinüber zum gut sichtbaren Drahtseilsteig queren. Über diesen erreicht man in etwa 30 Min. das Biwak. Für beide Zustiege sind Leichtsteigeisen und Pickel sinnvoll!

Beim schwierigen Quergang (VII-) zwischen dem 4. und 5. Turm nach Angaben einiger Wiederholer besser etwas tiefer halten (absteigen).

Der Abstieg wurde mit roten Punkten markiert und teilweise mit Drahtseilen versichert.
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Nr. 68, Seite 238 (Poncione di Cassina Baggio):
Die Schwierigkeitsgrade würden wir heute wahrscheinlich etwas höher ansetzen und die Absicherung / Absicherbarkeit auf “gut” zurückstufen. Besonders in der “Herbstwind” ist die Absicherung in die Jahre gekommen; außerdem wurden viele der in unserem Topo eingezeichneten Schlaghaken entfernt.
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Nr. 71 Seite 246 (Valetta):
Mittlerweile wurde die „Via Angelo“ saniert. Im Zuge der Sanierung sind dort auch einige Neutouren entstanden.
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Nr. 73 Seite 256 (7. Kirchlispitze “Desu”):
Mittlerweile gibt es einen direkten Zustieg und somit eine zusätzliche erste Seillänge (ca. VI+).
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Nr. 74, Seite 258 (5. Kirchlispitze “Haldejohli”):
Die „Haldejohli“ ist angeblich einer der Genussklassiker schlechthin.  Aber die obere Schlüsselstelle ist so eine kleinsplittrige Passage mit 6b+ an zwei wohl von den Erstbegehern stammenden Stiftbohrhaken (ich glaube, so nennt man das, jedenfalls diese ganz uralten Dinger, die einfach im Fels stecken ohne Abdichtung oder Schraube). Davor geht es zehn Meter über einfaches gestuftes Gelände ohne sonstige Absicherungsmöglichkeit zu diesem Aufschwung, und wenn einer dieser Bohrhaken rauskommt, fällst du fünfundzwanzig Meter in die Schlucht daneben. Steht in keinem Führer. Nur, dass diese Stelle meistens A0 gemacht wird. Ich konnte mich angesichts dessen schließlich nicht zum Freiklettern und noch viel weniger zu einem beherzten A0 durchringen (das technisch ganz einfach wäre), sondern habe ganz vorsichtig eine Schlinge eingehängt und bin reingestanden, um die Haken nur nach unten zu belasten. Auch in der zweiten Seillänge sollte man vor dem Einhängen des ersten Zwischenhakens, der n a c h dem kleinen Überhang über dem Stand kommt, keine Flugversuche machen. (Tilman Steinert)

Stimmt genau! (Nicole & Volker)
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Nr. 75, Seite 260 (Via Pardutz):
2008 haben wir die Tour nochmal geklettert. An den Ständen stecken nun solide Muniringe. Leider wurden entweder im Zuge der Sanierung oder von einigen Idioten die alten “Markierungshaken” in der ersten Länge entfernt.  Der Einstieg ist nun schwierig zu lokalisieren! In etwa 2 m Höhe ist ein heller kleiner Ausbruch auszumachen. Unsere Seillängenangaben sind fast durchgehend um 5 m zu reduzieren, und unter heutigen Gesichtspunkten würden wir die meisten Seillängen um 1/3 Grad aufwerten. (VII- obl.).
Hier gibt es ein
Topo-Update.
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Nr. 77 Seite 264 (Alpenkönig):
2007 fasste der Alpenkönig den weisen Entschluss, 12 weitere Bohrhaken zu spendieren.
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Nr. 78 Seite 268 (Sulzfluh, Stanek-Neumann):
Ein Felssturz hat den Vorbau in Mitleidenschaft gezogen. Es wurde ein neuer Zustieg deutlich weiter rechts eingerichtet (rote Schlinge im ersten Bohrhaken). Über ein Band gelangt man rechts ansteigend in 2 Seillängen (ca. IV und V) zum eigentlichen Einstieg. (Nähere Infos auf der Garschinahütte.)
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Nr. 78/79, Seite 268ff (Parksituation und Zugang Garschinahütte):
Die Parkplätze wurden erweitert und die Gebühren erhöht (1 Tag 5 CHF). Am besten nicht vor dem 30.9. anreisen und die letzten schönen und ruhigen Oktobertage nutzen. Für eine Bikeauffahrt zur Hütte 300 m unterhalb des Parkplatzes Nr. 6 bei einer Brücke (Untersäss) starten.
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Nr. 85, Seite 286 (Scharnitzspitze):
Der in unserem Topo eingezeichnete Bohrhaken am Gipfel wurde laut Aussagen von Wiederholern entfernt (es sei denn, sie hätten ihn nicht gefunden). Abseilen wäre dann jedenfalls nur vom vorletzten Stand möglich, oder man müsste dorthin zurückklettern.
Hier gibt es ein
Topo-Update.
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Nr. 97, Seite 320 (Gelée Royale, Silberkristall):
Die Schwierigkeitsgrade lauten für beide Touren VII+/A0.
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Nr. 98, Seite 324 (Wassersymphonie):
Bitte unbedingt die neue Zustiegsbeschreibung und Hinweis zur Absicherung beachten!
pdf-Download
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Nr. 105, Seite 348 (”Demetz-Glück”):

Hallo,

heuer habe ich aus eurem Buch nur eine Route gemacht, die Nr. 105 “Demetz-Glück” am
4. Sellaturm. Die war auch klasse und mit dem Topo gut zu finden. Leider sind wir zuerst zu einem falschen Turm hingelaufen, der links vom 3. Sellaturm steht und grauslich brüchig aussieht von der Nähe. Sicher waren wir da nicht die ersten mit dem Verhauer, weil eine richtige Spur zum „Einstieg“ führt. War auch nicht so schlimm, 20min Umweg, und der nächste Turm, also sozusagen der fünfte Turm, ist dann der Richtige. Was aber nicht so war wie im Topo ist die Abseilerei. Wie man da mit einem Einfachseil runterkommen will, wag ich mir nicht auszumalen, schon die zweite Länge war ca 40m lang frei durch die Luft so wie ich es nur vom Verdon her kenne. Also auf jeden Fall Doppelseil - machen wir eh immer- und vielleicht mit Hinweis, dass auf nicht so Geübte beim Abseilen eine Grenzerfahrung wartet!
Schönen Sonntag noch! Rupert

Antwort: Vielleicht wurde hier ein Stand entfernt (was in den Dolomiten ja durchaus vorkommen kann. Wie in unserer Legende “Read me!” beschrieben, setzen wir natürlich für alle Touren die Mitnahme eines Doppelseils voraus! Ist ja ohnehin eine Sicherheitsmaßnahme für einen eventuellen Rückzug aus der Tour.
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Nr. 107, Seite 354 (Pordoispitze “Fedele”):
Der Einstieg befindet sich bei einer Gedenktafel auf kleinem Absatz unmittelbar links einer Verschneidung, die die Wand mit einer Art Pfeiler bildet. Der Zustieg ist in 45 Min. erledigt.
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Nr. 108-110, Seite 358 ff. (L’Nein, Via Franz, Brunsin, Brugger-Walde):
Die Zufahrtsbeschreibung könnte missverstanden werden; besser wie folgt:
In Wolkenstein der Ausschilderung “Sella Joch / Grödner Joch” folgen und an einer Abzweigung links Richtung “Grödner Joch”. 2 km nach der Abzweigung parkt man bei einer scharfen Rechtskurve auf einem mittlerweile (wieder) geschotterten Platz. Zur “Via Franz”, “Brunsin” und ”Brugger-Walde” noch ca. 600 m in Richtung Grödner Joch auf dem ebenen Straßenteil weitergehen. Die einstigen Parkgelegenheiten am Straßenrand wurden zugeschoben, aber (Stand 2015) gibt es wieder leidliche Parkmöglichkeiten für 1-2 Fahrzeuge.

Am Grödnerjoch entweder sehr früh einen der kostenlosen Parkplätze ergattern, oder pro Tag 4 EUR Parkgebühr löhnen. Übernachtungen im Auto werden immer schwieriger und in der Hauptsaison wahrscheinlich gar nicht mehr toleriert.                           
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Nr. 111, Seite 366 (Triplano)
Wie nicht anders zu erwarten wurde natürlich von irgendwelchen Idioten die Fixseilbahn geklaut! Die Bohrhaken sind jetzt beim Abseilen mühsam anzupendeln und einzuhängen.
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Nr. 114, Seite 372 (Brunecker Turm “Ottovolante” und “Oltre la Porta”):
Mittlerweile würden wir die Absicherbarkeit auch in der “Ottovolante” nur noch als “gut” einstufen. Wir empfehlen ein Kletterniveau im achten Grad.
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Nr. 115, Seite 374 (Ai Bimbi di Beslan):
Am allerersten Stand (vor Beginn der ersten Seillänge) steckt nur noch ein Bohrhaken.
Der Bohrhaken davor in der Querung wurde ebenfalls entfernt.
Der Einstieg der “Terza Beffa” ist etwa 15 Meter rechts der „Bimbi“.
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Nr. 117, Seite 380 (Via Adang):
Die obligate Schwierigkeit beträgt V+. Angeblich steckt der von uns eingezeichnete Markierungshaken am Einstieg nicht mehr.
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Nr. 120/121, Seite 386-393 (Marmolada):
Folgende Info stammt von Julius K.:
Die Zufahrtstraße zur Malga Ciapela ist inzwischen für den Privatverkehr gesperrt; zwar standen nachher dann doch einige Autos hinter der Alm, aber nicht auf dem ehemaligen Parkplatz dort; auf der Alm hieß es, dass die Polizei Tickets verteilt. Insofern also noch vorm Camping bei der Talstation parken und die 2 km extra Weg vor der Tour marschieren, aber dafür hinterher nicht mehr….
Aus Zeitnot haben wir statt der kompletten „Modernen Zeiten“ die letzten 5 Längen über die „Gogna“ gemacht: splittrig, aber leicht findbar.
Aus den Abstiegs-Informationen wurden wir nicht so recht schlau - wir sind wie geraten gen Ost zur Gipfelstation, per Spaltensprung die Piste runter gen Mittelstation. Nun schon im Dunkeln fanden sich (östlich wie westlich der Pistenbullygarage) die erwähnten Schleppliftstützen nicht mehr. Zum Glück hatten wir Leichtsteigeisen dabei - sonst wären wir aufgeschmissen gewesen. Einen umgekippten Liftpfosten mit Karabiner dran haben wir im Eis gefunden - das war’s… Haben wir an falscher Stelle gesucht, oder wurden die Masten entfernt? So jedenfalls kriegen Seilschaften ohne Leichteisen mit der Beschreibung m.E. Probleme. Am aperen Gletscher waren inzwischen drei Spalten zu überspringen, nicht nur eine. Dann eben einige hundert Höhenmeter runter nördlich gen Rif. Fedaia und zu diesem entlang einer Liftstützentrasse im Geröll.

topoguide-Tipp: Die beste Zeit ist und bleibt eben Juni / Juli - dann sind die Tage länger und der Gletscher i.d.R. noch nicht aper!
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Nr. 123, Seite 398 (Compay Segundo):
Im Abstieg dürfte es angenehmer sein, nach dem leichten Anstieg den kompletten Latschenhang in einer großen Rechtsschleife zu umgehen, eventuell sogar bis auf den breiten Schotterweg (Skipiste) queren.
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Nr. 124, Seite 400 (Alvera):
Wir haben die Tour 2007 nochmal geklettert und unser Topo dabei überarbeitet, das hier als pdf-Datei zum Download bereit steht. (Cima Bois “Alvera” - Topo-Update)
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Nr. 124-126, Seite 400-402 (Cima Bois / Col de Bois / Casteletto):
Das Ristorante Da Ra Nona ist vorübergehend geschlossen und nicht mehr als solches beschildert. Es ist aber immer noch rot gestrichen...

Zwischen Pacchia und Grande Guerra wurde eine neue Tour eingerichtet. Name, Erstbegeher und Schwierigkeitsgrad unbekannt.
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Nr. 127-129, Seite 406-413 (Abstiege Tofanapfeiler):
Nach einem Felssturz wurde der Militärsteig sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Er wurde (Stand Mai 2014) von Roman Staffner mit der entsprechenden Vorsicht als Abstiegsweg genutzt. In unserem Band III beschreiben wir allerdings die von den Bergführern Cortinas empfohlenen und markierten Alternativen.
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Nr. 129, Seite 412 (3. Tofana-Pfeiler):
Wir haben die Tour 2007 nochmal geklettert und unser Topo dabei überarbeitet, das hier als pdf-Datei zum Download bereit steht. ( Tofana, 3. Pfeilerkante - Topo-Update )           
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Nr. 130, Seite 414 (Lastoni di Formin “Paolo Amedeo” / “Nikibi”):
Robert hat in der ersten Seillänge nur noch 2 Normalhaken angetroffen und am letzten Stand statt der 3 NH nur noch einen neuen.

Nach heutigen Maßstäben würden wir die Schlüssellänge mit VIII- (Ausdauer) bewerten. Und alle anderen um einen Drittel Grad aufwerten. In den leichteren Passagen ist die Absicherung gut statt durchgehend super. So ändert sich die Wahrnehmung im Laufe der Jahre...
Nach Meinung von Roman Staffner ist die Länge nach wie vor mit 7+ zu bewerten.
So viel also zum Thema Schwierigkeitsempfinden...
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Nr. 131, Seite 416 (Super Tegolina):
Die vierte Seillänge tendiert nach Meinung einiger Wiederholer eher Richtung VIII- (laut Erstbegehern VIII). Im Allgemeinen würden wir heute die Bewertungen wahrscheinlich um 1/3 Grad anheben. Außerdem würden wir die Anforderungen der Route als mittel/schwer angeben und die Absicherbarkeit auf “gut” zurückstufen. Angesichts der nötigen Zusatzabsicherung mit Friends empfehlen wir als Kletterniveau einen soliden unteren achten Grad.

Dazu eine Info von Markus G. (Sommer 2015): Erwähnen möchte ich einen fehlenden Bohrhaken in der 4. Seillänge. Schlussendlich ist das zum Glück nicht die Schlüsselstelle. Aber es ist sicher gesünder, wenn man eher im 8. als im 7. Grad zuhause ist.
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Nr. 132, Seite 418 (Spitagoras):
Anfahrt/Zustieg:
Von Toblach auf der Bundesstraße Richtung Cortina oder vice versa. In der Nähe vom Lago di Landro führt vom Aussichtsparkplatz gegenüber dem Hotel Tre Cime der Weg Nr. 102 Richtung Rifugio Locatelli (Drei-Zinnen-Hütte) ins Rienztal. Nach etwa 50 Min. Gehzeit erblickt man rechts die pralle Rienzwand. 200 m nachdem links ein Weg zum Wildgrabenjoch abzweigt, überquert man den Bach (Rucksackdepot) und steigt über einen Pfad, später Geröll zum oberen Ende des lichten Lärchenwaldes auf. Oberhalb der Latschen führt ein noch wenig ausgetretener Pfad nach links unter die Wand (1.20 Std.).

Übernachtungen auf den Parkplätzen und am Lago de Landro sind per offiziellem Verkehrsschild verboten. Hier muss man nun etwas kreativ werden.
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Nr. 133, Seite 420 (Gelbe Kante):
Wer nicht auf der Lavaredo-Hütte übernachtet, sondern vom großen Parkplatz kommt, kann natürlich vor der Kapelle auf einem ansteigenden Pfad direkt die Einstiegsverschneidung erreichen.
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Nr. 133-136 (Drei Zinnen):
Die Mautmafia schlägt (Stand 2013) mit mittlerweile 33 Euro pro Auto gnadenlos zu.
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Nr. 141, Seite 446 (Calabretto-Verri):
In der 5. und 6. Seillänge fehlt jeweils einer der beiden Zwischenbohrhaken.

Neben uns (wir waren in der “Decima”) an der Scalet delle Massenade kletterte am 19.7.2010 ein schweizer Paar in der "Calabretto-Verri". In dieser Tour waren - bis auf den ersten Stand in der Platte ca. 5m rechts vom ersten Stand der Decima - SÄMTLICHE Bohrhaken abgesägt. Also sowohl die Zwischenhaken in der (ich glaube) dritten Seillänge als auch sämtliche weitere Stände! Da war dann eher wenig zum Sichern, der schweizer Vorsteiger hat viel geflucht und ist ca. in der Wandmitte in die Decima gequert (was wohl schon nach den größten Schwierigkeiten ist, Hut ab). (Hans-Ulrich Wessel)

Und in der Tat meldet Ueli aus der Schweiz zwei Tage später:
3.(Schlüssel-)Seillänge die Bohrhaken sowohl in der Links-Querung (kann nicht richtig abgesichert werden, d.h. ein Sturz wäre fatal) als auch am oberen Stand (kann insbes. mit einer Sanduhr gut improvisiert werden) sind weg (abgesägt!). Der Hüttenwart des Rif. Carestiato will diese neu anbringen, bis dahin sollte man besser die Finger von der schönen Tour, lassen. Die renovierte Hütte ist einen Besuch wert (jedenfalls für eine Übernachtung, denn das Menu ist immer dasselbe...)
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Nr. 142, Seite 450 (Pala delle Masenade “Colatoio Bonetti”):
Hier wurden die Bohrhakenstände entfernt.
(Robert und Peter Manhartsberger und Gef.)
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Nr. 144, Seite 454 (Spiz di Mezzo):
Familie Bien aus Berlin gab uns folgende Hinweise:

Die Pizzeria in Pralongo hat seit 2004 einen neuen Pächter und soll nicht mehr ganz so gut sein wie von uns empfohlen.
Allerdings gibt’s in Forno oder am Campingplatz am Lago di Pontesei sehr gute Alternativen: am Camping sogar All-you-can-eat für z.Zt. 13 EUR inkl. Getränke.

Wasser gibt es (je nach Jahreszeit) am Zustieg zum Bivacco Carnielli etwa 30 Minuten unterhalb der Biwakschachtel in einer Rinne.
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Seite 463 (Pala - Val Canali):
Mittlerweile ist die dortige Kommune geldgeil geworden und verlangt rund um Cant del Gal pro Tag eine stolze Parkgebühr von 5 EUR. Darüberhinaus wurden auf jedem freien Fleck Halteverbotsschilder aufgestellt und das Parken von 22 - 7.00 Uhr verboten! Lediglich der Ausgangspunkt zum Ref. Treviso wurde bisher noch verschont.
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Nr. 147, Seite 466 (Pala del Rifugio, “Frisch-Corradini”):
Markus Schneider schreibt uns:

In der “Frisch-Corradini” sind die unteren Standplätze neu eingerichtet worden (mit einem roten Kletterseil). Hierzu wurden stellenweise Sanduhren gebohrt, zwei Standplätze  unterhalb der 6- Schlüssellänge ist 1 Bohrhaken, das war’s dann aber auch! Nach der 25-mtr. 6- Länge ist nach wie vor nur ein Haken.

Im Übergang vom Gipfel zur Scharte vor dem Sass d’Ortiga (Normalweg) sind dann nochmal 3-4 Bohrhaken!

Die “Wiesner Kees” ist wie sie immer war, bohrhakenfrei - und das sollte auch die nächsten 10.000 Jahre so bleiben! Sagenhafte Henkel und Absicherungsmöglichkeiten!

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Nr. 150, Seite 474 (Cima dei Lastei, “Perla Nera”):

Unsere schwarz gepunktelt gezeichnete Einstiegsvariante ist nach Angaben von Wiederholern die bessere Alternative gegenüber dem Originaleinstieg, der in der zweiten Seillänge recht brüchig und delikat daherkommt.

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Nr. 151, Seite 478 (Cima Wilma):
Hier hat sich ein Dreckfuhler eingeschlichen: Die Tour ist SW-seitig.

Felix Langenberg hat zu berichten:

komme gerade aus der pala, und habe da zum ersten mal mit euren topos gearbeitet.
teilweise hatte ich als vergleich die topos aus dem rother selection.
eure topos sind um klassen besser und genauer. großes kompliment.

ein hinweis noch: in der castiglioni/detassis an der cima wilma ist wohl einiges zusammen gefallen. in der gesamten route gibt es deutliche steinschlagspuren und teilweise viel locker-material. Die erklärung dann in der siebten länge eures topos.
der klemmblock im kamin ist weg. die links-rechts-schleife mit übertritt über den klemmblock ist daher nicht mehr möglich. Der resultierende kamin ist sehr heikel (bruch) und breit (übertritt unmöglich).
auf der rechten kaminseite stecken 3 haken. der unterste kann heikel und breit angespreizt werden; dann am besten per A0 die anderen beiden mitnehmen und mit heiklem schritt nach rechts in einen riss der gut gesichert werden kann (keile da keine haken mehr). nach ca. 5m ist man dann wieder in der route (bei SU). die 5m sind allerdings hart (ca. V-/A0). Im ganzen ein sehr heikles Intermezzo in einer soliden tour.
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Nr. 152, Seite 480 (Cima Canali, Buhlriss):
Wer es riskieren möchte, kann mittlerweile am Ende der Schwierigkeiten an Normalhaken über die Route abseilen.

Von Stephan Eck stammt die folgende Anmerkung 

Hallo Nicole und Volker,

gestattet mir ein paar Anmerkungen zu Eurem Topo des Buhlrisses in der Pala. Ich durfte die Tour vor zwei Wochen klettern und es war nicht die erste, die ich mit einem Eurer Topos machte.
Bisher kamen die Euren im vgl. mit anderen Beschreibungen - Kompliment -  immer am besten weg (Ist übrigens gar nicht einfach, eine geeignete Tour zu finden, da es bei Euch beiden meist erst da anfängt, wo ich im Gebirge eher aufhöre).
Egal - der Buhl:
- SL 8, nach Stand auf Absatz: also max. 20-25 m lang
- SL 6/7: naja, das Ende von SL 5 war eindeutig, der Stand auf dem Absatz (nach Eurer SL 7) ebenfalls, wir sind die Meter dazwischen mit einem 55m-Seil gegangen, ich würde sagen zusammen 45-50m statt 30m+40m
- SL 2/3: auch hier kann ich 30m+35m nicht bestätigen, weil die Klettermeter < 55m sein müssen; 30m+20m bzw. vielleicht 25m+25m

Das sieht jetzt vielleicht aus, als hätte ich nur kurz in den Auswahlführer Köhler/Memmel reingesehen und abgeschrieben, aber deren Topo hat hier deutlich besser getroffen als Eurer. Vielleicht bekommt Ihr irgendwann eine ähnliche Rückmeldung.

Ansonsten war die Routenbeschreibung gut, Charakteristik / Schwierigkeit der SL / Absicherung geben das wider, was einen erwartet. Es waren nur die Längenangaben.

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Nr. 153, Seite 482 (Sass Maor, “Solleder”):

Angeblich sind in den Schlüssellängen insgesamt 4 Stand-Bohrhaken gesetzt worden. Ob die der Nachwelt erhalten bleiben...?

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Nr. 157, Seite 492 (Monte Agnèr, “Nordkante”):

Auf Höhe der Seillängen 9-12 gab es links einen Ausbruch. Hier also nicht zu weit links klettern. Nach Angaben von Wiederholern erscheint es besser, direkt an der Kante hochzuklettern. Wir selbst hatten dort auch Verhauer; das Gelände ist sehr unübersichtlich.
Hier gibt es ein
Topo-Update unten und oben.

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Nr. 159, Seite 508 (Kiene):
Neuer Abstieg / Abseilpiste: Vom Ausstieg auf den Gipfel aufsteigen (II) und nordseitig auf Bändern zur ersten Abseilstelle. Von dort 1x20 und 1x50m abseilen. Gute Pfadspuren leiten linkshaltend, teils leicht ansteigend, zu einem kleinen Sattel. Jenseits (südlich) ist nach etwa 50 m die erste Abseilstelle des Normalwegs an der rechten Wand. Von dort  2x25 und 1x20m zu einem Band abseilen und weiter 2x 25 und 50 m zum Wandfuß. Alternativ in einem großen Rechtsbogen, am Torrione di Vallesinella vorbei, zum Verbindungsweg „Groste-Tuckett“. (Beide Varianten dauern ca. 1 Std.)
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Nr. 160, Seite 510 (Fehrmann):
Waren im Juli 2006 nochmal am Einstieg: Das von uns beschriebene Rohr mit Schlinge gibt es leider nicht mehr. Die rampenartige Einstiegsverschneidung dürfte dennoch nicht zu verfehlen sein.
Nach nunmehr 15 Jahren hat uns ein Wiederholer darauf hingewiesen, dass in unserer Beschreibung eine Abseilstelle fehlte.
Gratis-Topo-Download hier.

Anscheinend wurden im Zuge einer “Sanierung” die Stände verändert; die derzeitige Situation (bzgl. Seillängenangaben) ist unklar.
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Nr. 161, Seite 512 (Cima Margherita “Videsott”):
In der fünften Seillänge gab es einen Felsausbruch und das Gestein ist hier nun eher brüchig, nicht gut absicherbar und ich würde es auf V+/VI- schätzen. (Vittorio M., Sommer 2015)
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Nr. 162, Seite 514 (Torre d’Ambiez):
Sowohl die “Via Anna” als auch die “Via Armani” wurden sanft mit Bohrhaken saniert.
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 Nr. 168, Seite 534 (Mandrea “Pagliaccio Ridi”):
Von Heiko Apel stammt die folgende Anmerkung:

Hallo Nicole und Volker,
wir haben kürzlich die Route "Pagliaccio Ridi" am Mandrea in Arco geklettert, und zwar alles frei. Wir waren da aber nicht die ersten, wie eine kurze Internetrecherche hervorbrachte. Demnach und auch nach unserer Einschätzung ist die freie Begehung so einzuschätzen:

1) 5°;
2) 6b+
3) 6b
4) 6b+
5) 7a/7a+ (on sight eher 7a+, wenn man es weiß wie's geht 7a)
6) 6b
7) 6b
8) 6c
9) 6b+
10) 6c
11) 6b
12) 6a

Insgesamt eine sehr schöne Tour und komplett frei auch nicht super schwer.
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Nr. 165, Seite 524 (Monte Colt):
Auf dem ursprünglichen Parkplatz besteht inzwischen Parkverbot. Bleiben nur noch 2-3 Plätze etwas unterhalb ... oder mit dem Mountainbike anreisen.   
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Nr. 169 / 170, Seite 536-539 (Chobin und Mani di Fata):
Die Touren wurden von Diego Filippi im Winter 2006/07 komplett saniert. Somit dürfte insbesondere die “Chobin” auch sanfteren Gemütern mehr Spaß bereiten.
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Nr. 178, Seite 556 (Destinazione Paradiso):
Die Zufahrt zum Lago Bagatoli ist nicht mehr erlaubt. Kurz nach der Abzweigung von der Hauptstraße gibt es nur einzelne Stellplätze. Man folgt dann dem breiten Schotterweg geradeaus in den Wald und trifft nach ca. 500 m ebenfalls auf den beschilderten “Sentiero Molinei”.

Der untere Teil der Route wurde im Winter 2011/2012 mit Bohrhaken saniert, der obere Teil folgt demnächst.

 

Weitere Leser-Updates

Ich war gerade im Bergell unterwegs und habe einige Anmerkungen zu den entsprechenden Topos in Eurem Führer Bd.1:

Bügeleisen:
Biwak: Die Bänder am Einstieg sind zum Biwak super geeignet. Auch unter den Gletscherschliffplatten gibt es gute Biwakplätze.
Absicherung:
Gerade in der ersten (mit nur einem BH) und zweiten SL. können einige zusätzliche Friends die Absicherung stark verbessern.
Topo: "Weiterweg vermutlich nicht lohnend...":
Ist er doch! Nach der kleinen Dachstelle (ca.3) kommt eine flache Platte. Danach Stand. Der folgende Aufschwung (fehlt in Eurem Topo) hat 2 BH und ist ca. 4+, danach wieder eine flache Platte zu Stand. Die letzte SL an der Gratkante muss mobil abgesichert werden, ohne geht es nicht.
Am Band unterhalb des Gipfelaufschwungs gibt es zwei gebohrte Stände von Routen der NO-Wand.

Badile / Cassin:
Topo: Leider keine Längenangaben.
5.SL: Die "Verschneidung links der Kante" ist eher eine durchgehende flache Dachstruktur, unter der man nach links quert, um oben weiter links Stand zu erreichen.
6. SL: Zuerst eine kleine Verschneidung, dann links über Platten zu Stand. Das Dach ist etwa 10 m weiter oberhalb, also deutlich weiter als im Topo.
19. SL: Der Kamin setzt sich als Riss oben weiter fort, nach der Plattenpassage am Beginn der 19. SL quert man nach links wieder in diesen hinein und ca. 10 m weiter zum gebohrten Stand. Danach nur noch eine SL im Riss (ca. 4) zur Scharte am Grat.
Rechts über die Platten wie in Eurem Topo erschien mir schwieriger.
Abstieg: Abseilen geht auch mit 60-Meter-Einfachseil.

Übergang Bondopass:
Nach dem Cengalo sind wir über den Bondopass zurück zur Sciorahütte. Da man zum Cengalopfeiler-Einstieg sowieso Steigeisen dabei haben sollte, ist man viel schneller und unkomplizierter wieder an der Sciora-Hütte als über Passo Porcellizzo und Trubinasca. Allerdings ist das schon ein paar Jahre her, aber der Gletscher sah noch gut begehbar aus.

Viele Grüße aus Braunschweig,
Axel

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Sabine Baumgärtner-Reeder hat uns zwei Anmerkungen geschickt:

1.) Im Wetterstein hat es auf der Wangalm wie auch auf der Wettersteinhütte einen Pächterwechsel gegeben. Nach Test der beiden Hütten (nur Verköstigung, keine Übernachtung) dieses Jahr bin ich der Meinung, daß man die Empfehlung wieder zugunsten der Wettersteinhütte ändern sollte. Die Leute auf der Wangalm (früher von mir absolut bevorzugt) machten Kletterern gegenüber einen sehr mürrischen Eindruck. Im Gegensatz dazu hat sich die Stimmung auf der Hütte meiner Meinung nach deutlich verbessert.

2.) Im Rätikon ist meiner Meinung nach das Kletterhüttli immer noch für alle offen, sofern nicht anderweitig belegt. Ich war zuletzt in 2003 dort, und da gab es keinerlei Probleme.

Richtig: Stand 2008 kann dort übernachtet werden. Kochutensilien und Decken vorhanden!
(Volker Roth)

Offenbar hatten wir auf der Wangalm viel Glück. Aber dass wir generell keine Hütten-Fans sind, ist u.a. im Vorwort nachzulesen... Dennoch wünschen wir dem neuen Pächter der Wettersteinhütte alles Gute.

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Alexander Wolters schrieb uns Folgendes zum Thema Biwakieren in der Dauphiné:

nach einem längeren Aufenthalt in der Dauphiné möchte ich Ihnen ein paar Worte schreiben. Zunächst macht Ihr Buch einen recht guten Gesamteindruck auf mich. Allerdings gibt es etwas, was mich doch sehr stört.
Anfangs schreiben Sie, dass ein Führerautor eine gewisse Verantwortung hat, doch ein paar Seiten später treten Sie diese Verantwortung leider mit Füssen.

Da heisst es doch tatsächlich, dass am Pré Mme Carle das Biwakieren, bzw. Übernachten bei entsprechendem Verhalten geduldet würde. Meine Güte Leute. Das ist ein Nationalpark dort!!!! Klar gibt es immer wieder Leute, die dort neben dem Auto schlafen.
In der Nebensaison wird auch nicht so scharf kontrolliert. Was aber meint Ihr warum dort überall Schilder stehen auf denen steht "Camping Interdit". Vor diesem Hintergrund halte ich es für ziemlich verantwortungslos, so einen (Verzeihung) Mist zu schreiben und den Leuten noch solche "Flöhe ins Ohr zu setzen", dass sie dort übernachten könnten (zumal es in Ailefroide einen Campingplatz gibt). Ein wenig Recherche hätte Ihnen gezeigt, dass im Nationalpark Ecrins das Biwak nur 2 Geh-Stunden von Parkplätzen entfernt erlaubt ist.

Ich habe mich vor Ort mit einem Ranger unterhalten und ihm diese Passage aus Ihrem Buch übersetzt. Der war ziemlich entsetzt und sauer und bat mich auch im Namen des Nationalparks Ihnen zu schreiben, in der Hoffnung, dass in einer zweiten Auflage dieser peinliche Fehler behoben wird.

Der Ranger erzählte mir, dass es mittlerweile sehr viele Leute gebe, die auf dem Parkplatz übernachten würden und die Umgebung leider mit einem Freiluft-Klo verwechseln würden. Er sprach vor allem von deutschen und englischen Kletterern. Deshalb wird wohl in Zukunft wieder verschärft kontrolliert.

Ich bitte Sie, dies zu beherzigen und wenn möglich auch auf Ihrer Internetseite publik zu machen.

Anmerkung: Natürlich ist diese Kritik grundsätzlich berechtigt, allerdings steht ausdrücklich dabei, dass ein Biwak (was nicht mit einem zweiwöchigen Campingurlaub gleichzusetzen ist!) "zumindest bisher außerhalb der Saison und bei entsprechendem Verhalten geduldet wird". Auch die Toiletten sind explizit erwähnt.
Übrigens steht im Impressum noch, dass bei der Auswahl geeigneter Übernachtungsplätze Gesetze und Vorschriften vor Ort zu beachten sind. In Frankreich (und explizit in Chamonix) heißt dies zum Beispiel, dass ein Biwak zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erlaubt ist und danach wieder abgebaut werden muss.
Für uns besteht ein gravierender Unterschied, ob man in einem parkenden Auto vor einer großen Tour die letzten Stunden vor dem Aufbruch verbringt, oder sich womöglich in einem Zelt niederlässt!
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An einem vermutlich völlig verregneten Herbsttag in den Niederlanden hat uns Harald Swen folgende Email geschickt - für alle, die gern über Schwierigkeitsgrade diskutieren:

Hallo Nicole/Volker,

Ich habe einige aktualisierungen und anmerkungen zu selber gekletterte Touren in euer Buch. Leider nicht Fehlerfrei, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Es sind zum Teil Anmerkungen die Subjectif sind (wie Anforderung/Schwierigkeit) aber Teils auch Objective Anmerkungen wie Seillänge oder Beschreibung des Anstieges, usw. Die meisten Topo’s sind aber absolut Fehlerfrei und sehr Sorgfältig gemacht! Ich habe euer kommertar zu die A0 Bewertung (d.d. 08.12.2005 auf euere Internet-seite) gelesen, hab aber doch ‘ne  Frei-Klettergrad fur einige Stellen gegeben.

Ich bin der Meinung das Granittouren von euch ziemlich soft (über-) Bewertet werden (vielleicht weil euch das Plattenschleichen nicht liegt und mir vielleicht etwas besser - die Marche ou Crève" am Eldorado bin ich zwar auch nog nicht geklettert, würde es allerdings gerne mal tun im Vorstieg ;-) ).

Ich mochte noch Mal betonen das ich euer Buch liebe – es ist schön, hat unglaublich viel Detail und ich schätze die meiste kommentare sehr. Wenn es bloss nur ein solches Buch vor 15 jahre gegeben hatte… es wäre unser Tourenbibel gewesen! Aber auch jetzt ist es noch immer ein schones nachslagwerk, obwohl es nicht viele schwere/anspruchsvolle Touren gibt... Vielleicht mal ein Band 2?

Danke! Harald Swen


Touren:

P12. Absicherung: Ich habe noch nie bemerkt das die Bohrhaken anders platziert sind als woanders (jetzt +/- 15 Routen im Gebiet geklettert). Das oft ein Friend in der nähe eines Hakens gesetzt werden kann, ja das stimmt leider (J.M. Cambon eben…). Abseilpisten die ich kenne waren gut eingerichtet und manchmal sogar recht Intelligent (schrag abseilen wo die Gefahr von Steinschlag besteht).   

Tour 2: die meiste Seillängen der VO sind von euch ein bisschen überbewertet – so siehts wie eine richtig anhaltend schwierige Tour aus, die es nicht wirklich ist – ist aber geschmakssache. SL 7: die rechte variante ist 6b (Einzelstelle).

Tour 3: Obwohl in die Schlüsselseillänge der Ranxerox vielleicht keine Magnesia- oder Kletterspuren waren wird die Tour ziemlich viel geklettert. SL 8 und SL 10 = 7a (wenn es allerdings nicht zu heiss ist! SL 8 ist vielleicht 7a+). SL8 der PRH ist 6b+, das geht auch gut ohne A1. Diese beide Touren fand ich die bis jetzt einzigen im Gebiet die hart bewertet waren. Das kann aber an die Süd-Exposition liegen, und die extreme Hitze im Sommer!

Ausstieg über den Gipfel vom Tête d’Aval ist nicht empfehlenswert (brüchiges Gestein).

Tour 4: Fand ich nicht besonders schön, nur **. Dass es im Tal so wenig Schuppen gibt wie die der letzten Seillänge, ist weil die anderen schon runter gefallen sind! Gefährliches Gestein hier, es wird mal runter fallen.

Tour 8: Gut dass das Seil unsere Vorgänger schon an die Stelle hängen blieb, so das wir gewarnt waren!

Tour 9: Die bessere (schöner und besseren Gestein) Tour am unteren Aufschwung ist die ‘Septentrion pour Rire’. L2 dieser Tour ist nur VII und kein VII/A0. Ich fand die ‘Big Tower..’ um einiges einfacher als eure Schwierigkeitsbewertung. Jetzt sieht es so aus als wäre die BTIWY schwieriger (mal von der 2ten SL der SPR abgesehen) als die SPR – ist aber nicht so (hab beide Routen schon 2 mal geklettert)! Die Letzte SL (VI+/A1) ist frei 6b/6b+.

Tour 15: SL 11: ist diese SL wirklich nur VII+? Die steht im führer auch als 6b+/3p.a. Ich fand die Stelle um ein vielfaches (ist nicht frei gelungen) schwieriger als SL7.

Tour 17: L’ERd’A: L1 eher VII als VII+ (ist halt Kaltstart), L5 ist auch ohne A0 VI+.

P75: Schönes Foto!!!

Tour 18: Hätten wir damals nur gewusst, das es 2 Friends der Grösse 4 braucht! Schöner Unterschied in der Schwierigkeitsbewertung zwischen euer Buch und der alte Piola-Führer. Stimmt aber besser so!

Tour 20: VII+ für L5 und L9 ist doch schon etwas zuviel. Ich fand die beiden Längen mit L5: 6a+ und L9: 6a ziemlich hart, aber mehr als 6b würde ich die nicht geben (wir haben in L9 die linke Plattenvariante geklettert).

Tour 21/22: Die beide Touren wurden von auch wieder ziemlich soft bewertet. Ich denke etwas zu hart, ist aber Geschmakssache.

Tour 28: Etwas zu grosszügige  Schwierigkeitsbewertung im unteren Teil.

Tour 34: Genau die richtige Schwierigkeitsbewertung! L8 besser rechts stimmt.

Tour 40: Abseilen von Gipfel ist nicht empfehlenswert, war aber wegen Schnee am Abstieg unerlässlich (Seil verhängt sich/recht mühsam (Stand 1996, als die Stande vermutlich schlechter eingerichtet waren)). L18 = VII+/VIII-. L19 VII (ermüdet nach L18?).

Tour 53: ‘Em Ueli’ und ‘Heidi’ wieder etwas überbewertet. Abadia ist nicht engagiert beim Vorstieg – und auch nicht besonders schön.

Tour 55: Beide Topo’s sehr gut, L9 von Mummery eher 6b/6b+ als 6c. Mummery *****

Tour 57: L3 = VI ohne A0. L7 = VI+ ohne Ao und L8 = VII ohne A0. Etwas zu hohe Schwierigkeitsbewertung.

Tour 58: Stimmt genau!

Tour 61: Tipp: Bergstiefel und Pickel in die Tour mitnehmen und bis auf dem Gipfel gehen. Schöne Aussicht!

Tour 63: Niedermann: alles OK. Beim Start von Eisbrecher/Accept verirren sich oft Leute – obwohl es im Topo deutlich ist dass die beide Routen kreuzen. SL 7: VII. In SL 9: vielleicht besser nach 15 m ein paar Meter nach links und dann erst hoch (der Fels ist sauberer/hat weniger Flechten).

Tour 64: L1 ist mitlerweile genau 50 meter (Stand Juli 2007)! Weiter wird sich der ‘Pegel’ nicht mehr sinken, weil der Boden jetzt erreicht ist. L1: VII-/VII. L2, 3, 4 = V+, V+, V.

Tour 67: Tipp: camping in Gwüest (Sfr 6,- pp), und Douche in Gwüest 500 m nach dem Camping. Vom Camping nimmt man den ersten Weg rechts, nach 90 meter gibts rechts (gegenüber Haus Felsenheim) ein braunes Haus/Lager. Douchen kann mann ohne vorherige anmeldung (Sfr 1,-).

Es gibt seit 2002 eine Abseilpiste genau vom Gipfel unterhalb der Nadel durch die Südwand (8 x 40/45 m). So geht es bequem in 1/1,5 Std zuruck zum Biwak.

Biwakzugang ist falsch: Ab Alm Horefelli rechts ansteigend bis der Hang in ein Couloir übergeht - zuerst links vom Bach hoch, später rechts (Wegspuren/rote Markierung folgen). Bei Gabelung rechts halten und durch das Couloir und wenig später über Felsrücken links vom Couloir hoch (Stahlkabel). Weiter durch das enge Felscouloir bis ein kurzer Stahlkabel nach rechts aus das Couloir führt. Wegspuren bis auf Gratrücken folgen, und dann in leichter Abstieg nach links traversieren (Wegspuren).  Jetzt durch das grosse Couloir 50 Höhenmeter steigen bis Wegspuren das Couloir queren (Rot markiert). Jetzt mit Stahlkabel durch Felsen auf Rücken. Weglos 75 mH Steigen/Queren bis Biwakschachtel.

Route: L1 = VII, L8 = VI. Am 2ten Turm kann mann gleich zum 2ten Abseil (1 x 50 m statt 1x10 und 1x 45) traversieren.

Tour 107: Im Herbst meist (?) trocken. SL13/14 heikel und SL 14 Lehmig. SL14 V+. SL21 V+ ohne A0.

Tour 114: Oltra la Porta, L3 = VII/VII+, L10 = VII/VII+.

Tour 125: SL1: Nach der Verschneidung auf Platte nach Links (Bohrhaken). Am Ende von SL4 ziemlich gesucht genau neben leichteren Riss, VII(+). Der Originalausstieg ist nicht viel besser als die von euch gekletterte Variante… Insgesamt eine Tour zum Vergessen – es gibt schönere Routen in der Nähe.

Tour 127: SL 10, Riss und Überhang eher IV+/V.

Tour 131: ******. SL1 ist ein Handriss, kein Fingerriss –> Friends! SL2 VII+. SL4 hart VII+, vielleicht VIII-. SL5 VII- und V und V+. Supertour!!!

Tour 133: Am Band von SL9 gibt es auch eine rechtsvariante: zuerst mit kleiner (5 m) Rechtsquergang gleich hoch und gerade zum Gipfel. Vielleicht etwas einfacher als die linke ‘Variante’. Ist aber lange her, und ich sollte die beide Varianten eigentlich wiederholen ums sicher zu wissen.

p. 423: Ha! Stimmt genau!

Tour 137: Abstieg : es gibt ein Abseilhaken beim grossen Klemmblock (stand 2000). Start bei zwei Normalhaken. SL1 35m. SL2 eher 15/20 meter und nicht so weit nach links! SL4+SL5 sind gut zu kombinieren. SL7 20m. SL9 40m. SL10 30m.

Tour 138: SL3 V statt V+, SL4  III+ statt V. SL5 V. SL6 vorsicht Seilzug! SL7 25 m. SL9 schwierig zu finden. Stand 8 liegt genau im Lot von Stand 9. SL 12 VI und Crux? SL14/15/16/17 V+.

Tour 141: Calabretto-Verri: Maximal **. Inhomogen, Gesuchte Linie, nicht besonders schön. SL1 genau 20m, normalhaken nach 10m. SL2: Stand ist etwas weiter links! SL3 35m, VII. SL5: kein Bohrhaken, einmal normalhaken, einmal SU. SL6: nur einmal Bohrhaken. Abseilpiste: von Stand 4 12 Meter nach rechts auf Band bis Abseilstand.

Tour 145: Strobel: SL7 VI+. SL 8 VII/VII+ !

Tour 157: Die V+ Stelle von SL13 haben wir nicht ‘gefunden’. Es war gleich schwierig wie die vorherige Seillängen.
* SL 20: auch hier keine schwierige stelle, alles hier war III, maximal IV.
* SL 28 war kein V+/VI- sonder IV/IV+ (einfache Risse, die vermutlich mit unsere approach-Schuhe einfacher waren als mit Kletterschuhe…).
* SL 29/30: Zwischen SL 28 und SL 30 ist bei euch nur 100 meter Kletterstrecke
[Anmerkung: bei uns sind es 155m - und die sind ziemlich korrekt].
* SL31 sind wir die rechte variante geklettert (VI+, es geht beim eingemeiselter Pfeil hoch).
* Vom Ausstieg wegspuren folgen (50 mH unterhalb vom Gipfel) auf breiter Geröllrücken zur Biwakschachtel. Ab Geröllrücken geht’s auf Teils gesicherter Steig zum Gipfel.
* Abstieg könnte Heikel sein bei Regen/Schnee.
* Wir konnten gerade noch der letzte Fahrt vom Seilbahn erwischen um 18:00 Uhr (Ende Juli). Normalerweise letzte fahrt aber um 17:00 Uhr.

* Vielleicht als Tipp erwähnen, das gleichzeitiges Klettern und das Klettern auf gute approach-Schuhe (wie Five-Ten Guide) einfacher und schneller ist als ‘normales’ Klettern. Wir waren in gut 10 std aufm Gipfel und konnten ziemlich entspannt Klettern weil es kein Zeitdruck gab.

Tour 168: Was für eine Scheisstour! Die Route ist eingerichtet als sollte da jeder mit VI/A0 hoch kommen. Die Hakendichte ist wirklich Idiotisch. Da macht das Klettern überhaupt kein spass mehr. Auserdem sind die Haken 8mm, und das ist auch stupido. Die extrem kurzen Seillangen (6m!!!) und die Non-Linie machen das ganze zu einem Scherz. Maximal 1 *.

    * L2 = VII+ statt VII+/A0
    * L3 = VII/VII+
    * L4 = VIII-
    * L5+L6 = VIII
    * L7 = VII
    * L8 = VIII-

Tour 171: SL3 : es geht ohne A0 auch mit VI+. SL6: zuerst VII, am ende kein A1 weil frei nicht schwieriger als VIII-, ist halt technisch (Platte…).

Beschreibung der Touren 19, 38, 42, 59, 72, 117, 122, 124, 135, 160, 163: alles super!
 

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
 

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