Dauphiné-Runde

 

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***** Genuss-Klassiker-Runde in der Dauphiné für Alpin-Allrounder
– eine der schönsten Rundtouren in den Alpen –

La Bérarde – Ref. du Châtelleret – Tête Sud du Replat – Ref. de la Selle – Pointe d’Amont – Ref. du Soreiller – Aig. Dibona – La Bérarde

Anforderung: mittel / schwer   Zeit: 4-5 Tage 

Wer träumt nicht davon, abseits der ausgetretenen Pfade inmitten einer grandiosen Hochgebirgslandschaft unterwegs zu sein, drei bis vier Tage die Zivilisation hinter sich zu lassen, und dabei jeden Tag eine Genusstour zu klettern? Die hier vorgestellte Runde vereint all dies und bietet darüber hinaus Erlebnisse der Extraklasse, die lange in Erinnerung bleiben. 

Voraussetzungen hierfür sind allerdings das selbstständige Zurechtfinden im hochalpinen Bereich und die Einschätzung der damit verbundenen Risiken. Denn gerade in der Dauphiné nützen Mobiltelefone nur wenig!

Rotbrauner, fester und griffiger Granit über Firnfeldern und Gletschern, darüber der blaue Himmel. Eine Bilderbuchlandschaft für Alpinisten, für die nicht nur Schwierigkeitsgrade oder Modetouren zählen, sondern die auch die vielleicht schönste Herausforderung – Touren aus eigener Kraft zu meistern – annehmen möchten. Wo gibt es das noch?

Tour & Topo im
Kletterführer Alpen II

Der Einstieg kann direkt in 3 Stunden von der Châtellerethütte oder über die „Ballet sur une dalle rose“ erreicht werden. Beides hat Vor- und Nachteile: Ersteres erfordert eine größere Lauffreude, wobei der Einstieg noch über angenehm festen Firn erreicht wird. Klettert man über den Vorbau, verbessert sich zwar das Verhältnis von Kletter- zu Wandermetern, jedoch müssen die Schneehänge in der gleißenden Mittagssonne traversiert werden. Kein Vergnügen! Eventuell die „Ballet“ schon am Vortag klettern und die Rucksäcke deponieren.

Verlängerung möglich!
Aig. de la Gandolière „Gandonéon“ und/oder
Pic Nord des Cavales „Le Diable au Corps“

 

 

Der Abstieg erfolgt über den wenig schwierigen Nordostgrat bis kurz vor den Col du Replat. Trittsicherheit im kombinierten Blockgelände ist dennoch unerlässlich. Hier beginnen wir unseren Gletscherabstieg zum Refuge de la Selle. Der Glacier de la Selle hat zwar kaum Spalten, aber im rechten Teil lauert doch ein steiler Abbruch, den es zu umgehen gilt. Bei ausreichender Firnauflage bietet dieser Abstieg keine nennenswerten Hindernisse. Der Gletscherkessel und die daraus aufragenden Wände der Pointe Dosia und des Râteau bieten sicher tolle Abstecher, falls sich das Wetter außerordentlich stabil zeigen sollte.
Die Abendsonne begleitet uns hinunter zum wunderschön gelegenen Refuge de la Selle, wo uns das Hüttenpersonal im Gegensatz zu anderen Hütten mit offenen Armen und leckerem Abendessen schon erwartet.

Verlängerung möglich! Topos auf der Hütte.

Tag 4

Einziger Wermutstropfen ist das ansonsten schöne und mittlerweile etwas renovierte Refuge du Soreiller mit seiner pseudofreundlichen Hüttenwirtin. Hier lautet leider die Devise: Ellbogen ausfahren und gnadenlos um das wenige Essen kämpfen.
Das Frühstück ist den Namen auch nicht wert. Wer eine Privathütte betreibt, viel Geld dafür kassiert, an 10 Cent für Pasta spart und trockenen Zwieback für Darmkranke serviert, muss sich wirklich fragen lassen, ob er an diesem Platz richtig ist. 

Der Anblick hinauf zu den edlen Granitklettereien lässt all dies schnell vergessen. Egal, welche Route man wählt, es wird sicher die Krönung der gesamten Runde. Natürlich kann je nach Wetter und Kondition eine Tour nach der anderen angehängt werden.

Wir stellen vier Touren an der Aiguille Dibona (Madier, Visite, Coup, Savoyards) und eine an der Aig. Orientale du Soreiller zur Auswahl.

 

Tag 1

Wir starten in La Bérarde und gehen auf dem gemütlichen Hüttenweg zum Refuge du Châtelleret. Blickfang ist sicherlich die majestätische Meije (siehe oben),
aber auch die wilden Pfeiler der Ecrins Nordwestwand über dem Vallon de Bonne Pierre (links) sind Wünschewecker.

Tag 2

Gut versteckt im hintersten Winkel des Vallon des Étancons erhebt sich 3.429 m hoch die Tête Sud du Replat. Der klassische „Pilier Chèze“ ist unser heutiges Ziel (Bild unten).

Tag 3

Von der Hütte schweift der Blick direkt hinüber zur Nordkante der Pointe d’Amont, unserem nächsten Ziel. Die Kante ist vielleicht eine der schönsten Genussklettereien der Dauphiné und durchaus vergleichbar mit der Badilekante, wenn auch hier die gebohrten Stände und Zwischenhaken fehlen. Für die Routenfindung und Absicherung ist also selbst zu sorgen. Und auch der Abstieg zum Refuge du Soreiller ist anspruchsvoll. Diesmal allerdings im Fels.

Dabei wird der Blick erstmals frei auf die Flamme der Aiguille Dibona. Für das Auge sicher einer der Höhepunkte auf dieser Götterwanderung.

Dauphiné-Runde
10 Touren;
Farbausdruck
mit Übersichtskarte
und Tourentipps.

9,80 EUR
inkl. 7% MwSt. + Porto:
Inland 1,50 EUR
Ausland: 3,45 EUR

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