Urlkopf

 

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Urlkopf (Loferer Steinberge) SSO-Wand
diverse Plaisir-/Sportkletterrouten (1.550 m)

Fast wären die Touren am Urlkopf der Sperrungswut einiger Lobbyisten zum Opfer gefallen. Und nach wie vor schwebt ein Damoklesschwert darüber, so dass jedes Fehlverhalten die Gemüter wieder erhitzen könnte! Es wäre jammerschade um diese Wände, die gigantische Touren und viel Erschließungspotenzial bieten. Ähnlich wie im französischen Verdon werden die Einstiege von oben erreicht, und man sollte sich seiner Sache sicher sein, auch über eine der Touren wieder dorthin zurückzugelangen. Der Fels ist in fast allen Routen verschwenderisch griffig und atemberaubend steil.

Ab hier gibt’s für den “Indianer”
kein Zurück mehr.

Zum Aufwärmen sind die „RH1“ oder „Pro7“ links der Abseilpiste hervorragend geeignet, bevor die „Schneidigen Indianer“ den Bleichgesichtern den Schneid abkaufen könnten. Es gibt nicht viele Routen, die so eindrucksvoll und ausgesetzt sind – die Dramaturgie gleicht dem Drehbuch eines Westernstreifens, bei dem hoffentlich die einsteigenden Indianer ihr Happy End erleben. Denn nach der zweiten Seillänge ist ein Rückzug nahezu nicht mehr möglich!

Adi Stocker in der 1. Länge der “Indianer”.

Gemütlicher geht es da schon in den „Föhnfischen“ oder den „Hiltinatoren“ zu. Hier jagt ein Henkel den nächsten. Angesichts der Steilheit ist es fast unglaublich, dass „nur“ VI-er Kletterstellen zu bewältigen sind.

Die „Mädels“ werden in den unteren, wasserzerfressenen Seillängen ganz schön „gepiekst“, während es durchaus sein könnte, dass in den beiden Ausstiegslängen ein Gewitter über ihre Jungs hereinbricht.

Gleich links der „Mädels“ kommen die harten „burschen“ zu ihrem Recht, und im „Versteckspiel“ können dann beide wieder auf Griffsuche gehen. Schwierig ist nur, das Versteck zu finden.

In der 1. Länge der “Mädels”...

In der „Wohngemeinschaft“ finden die Besucher in den ersten beiden Längen interessante Verschneidungskletterei, während die folgenden über wasserzerfressene Platten und Wasserrillen in Vollendung führen.

Der „Plattenchecker“ macht in der derben, letzten Seillänge seinem Namen alle Ehre. Diese ist nur mit großem Engagement oder A0 zu klettern. Davor wartet Wandkletterei mit vielen Graspolstern. Allenfalls eine Ausweichtour bei viel Andrang in den anderen Routen.

... und die Mädels in der “Wohngemeinschaft”.

Wasserzerfressener Fels in der “Bella Italia”.

Auswahlführer Urlkopf / Lachfeldkopf inkl. Zugangsskizze:

„Föhnfische“: VII (VI+ obl.)
„Pro7“: VII (VI+ obl.)
„RH 1“: VI+ (VI- obl.)
„Hiltinatoren“: VII- (VI+ obl.)
„www.fuer unsre maedls.de“: VII (VI+ obl.)
„Versteckspiel“: VII+/A0 (VII- obl.)
„Wohngemeinschaft“: VII (VI+ obl.)
„Schneidige Indianer“: VIII+ (VIII- obl.)
„Plattenchecker”: VII/A0 (VII- obl.)
„Bella Italia”: VIII (VIII- obl.)
„Hasta la vista baby”: VIII- (VII+ obl.)
Lachfeldkopf „Solaris”: VIII- (VII+ obl.)

Tourenlänge:     150 bis 220 m

 

Die „Bella Italia“ reiht sich nahtlos ein in die guten Urlkopftouren und verläuft – sofern unser Routenvorschlag angenomen wird – größtenteils über wasserzerfressenen steilen Fels. Ansonsten wartet in der zweiten Seillänge eine Plattenstelle die nur für sehr versierte Plattenschleicher kletterbar sein dürfte. Danach führt „Dynamite-Power-Kletterei“ zum Ausstieg.

In der „Hasta la Vista Baby“ sollte man sich von der grasigen Einstiegsrampe weder abschrecken noch abwerfen lassen. Danach wird’s einigermaßen griffig, doch zwingen uns die Erstbegeher immer wieder auf die Platten über die man sich entweder hochwackelt oder mit Hilfe der „bunten Griffe“ darübermogelt.

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