Eisbergwand

 

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Eisbergwand (Reiteralpe) S-Wand
“Zick-Zack” (ca. 1.800 m)

Sobald man nach dem mühsamen Zustieg unter der Wand ankommt, könnte man angesichts der steilen Wand schon tolle Kletterei erwarten. Doch entschieden sich die Erstbegeher meistens zugunsten der schwersten Plattenvariante und weniger fürs griffig-steile Terrain. Das wohl namensgebende Herzstück der Tour ist sicherlich das „große S“ in Wandmitte. Leider wurden dort die Standplätze an extrem unbequemen Stellen gewählt. Und während die ersten steilen Meter im Schlusskamin noch überzeugen können, geht es danach recht rampfig dem Ausstieg entgegen. Laut Angaben der Erstbegeher ist die letzte Seillänge auch nicht mehr lohnend und wird demzufolge nur von Chronisten geklettert. Die Bewertungen der Erstbegeher haben wir von durchschnittlich V–VI+ auf VII– angehoben.

Mittlerweile gibt es noch drei weitere Routen an der Wand, wovon die „Eisbergfieber“ noch plattiger zu sein scheint.

Fazit: Nur wer in der Region schon alles kennt und gerne auf Platten unterwegs ist, macht sich auf, um der Wand einen Besuch abzustatten.

Schwierigkeit:
VII (VII- obl.)

Kletterlänge:
195 m, 3 Std.

 

| Im Zick-Zack-Quergang.

Edelstahl-Bohrhaken, aber eine Kette mit Rostveredelung.

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