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Updates zum Kletterführer Korsika

Einleitung:
Die günstigen 1-Euro-Fährtickets sind leider Geschichte.
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Nr. 3, Seite 28 (Punta Zurmulu, Arête de Corte):
Der Zustieg von rechts (gegenüber dem Hotel “Les Jardins...” liegt nach Aussagen von Wiederholern definitiv auf Privatgrund. Es wird keine Durchgangserlaubnis erteilt.
Somit bleibt nur der schwieriger zu findende Zustieg vom Hotel Colonna. Die Anzahl der Trüffelschnüffler erhöht sich damit auf zwei.
Nach Angaben von einigen Wiederholern ist die Route etwas leichter einzustufen als von uns angegeben.
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Nr. 5 (Esmeralda):
Der Einstieg zum Zustieg lässt sich leichter mit dem Hinweis „Am Sportklettergarten Tuani vorbei und oben links den Steinmännern folgend“ finden. Zustieg auch bei mehr Wasser im Bach, wie dieses Jahr machbar. Steinmänner auf beiden Seiten des Baches. (Krille aus Mannheim)

Und die zwei Absätze, wo früher ein A0-Baustamm lag, können links umgangen werden. Nach dem letzten Aufschwung quert man auf die rechte Bachseite. Links sind einige Verhauer-Steinmänner.
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Nr. 7, Seite 44 (Spenicazzia):
Bis Juli (evtl. sogar August) besteht ein Kletterverbot wegen Vogelschutz.
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Seite 55 ff.
Der Parkplatz im Restonica-Tal kostet mittlerweile 6 EUR.
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Nr. 11, Seite 58 (Éperon de Grotelle, “Queue dalle”)
Zwecks Orientierung beachten: Etwas rechts gibts es eine neue Tour.
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Nr. 14, Seite 66 (“Vandange Tardives”)
Die Bohrhaken kommen langsam in die Jahre. Einige sind bereits stark angerostet.
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Nr. 17, Seite 78 (Rossolino, “Tafonissimo”)
Wie von uns vermutet und im Topo mit Fragezeichen eingezeichnet, sind die Alternativabseilstellen besser. Allerdings ist definitiv ein 60-Meter-Doppelseil nötig (laut R. Wick reichen 50 m, siehe unten). Anfangs durch das große "Loch" 15-20m Abseiler zu einer kleinen Plattform und danach 55 / 57m teils freihängend abseilen. Danach einem Weg ein paar Minuten lang bis zum Einstieg zurück folgen. War sehr bequem und schnell. Abseilstellen sind eingerichtet. Die zweite Abseilstelle ist von oben schon gut sichtbar. (Peter Manhartsberger)

Robert Wick hat die Tour am 30.09.2016 geklettert.und schreibt dazu:
Ein 50m Seil reicht mit ca. 48m auf festen, flacher Boden, also ohne Probleme.( Falls misstrauisch, es ist von Abseilstelle bis Boden zu sehen.)
Ich rate aber stark von einer weiterer Begehung der “Abseil-Route” ab. Alles ist so brüchig und es droht an einigen Stellen der Grat in sich zu kolabrieren. Es gibt viel Schöneres und Sichereres.
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Nr. 17-19, (Rossolino): Jürgen Kuhns schrieb uns: Wir waren auch am Rossolino im Tavignanotal und haben dort die "Ombre et Lumière" geklettert (die 5. SL - Verschneidung ist wirklich unglaublich toll). Mit unseren zusammen 123 Jahren gehen wir zum Einstieg nicht mehr in Rekordzeit aber doch recht gleichmäßig. Beim Zustieg waren wir in 65 Minuten an der Bergerie und von dort in 35 Minuten am Einstieg. Daher glauben wir, dass die Aufteilung der Strecke in Eurer Beschreibung nicht ganz stimmt (45 + 45 Minuten).
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Nr. 24, Seite 100 (Arête de Zonza Intégral)
Man beachte die im Topo eingezeichneten drei Gendarme. Laut Peter Manhartsberger gibt es in der ersten Seillänge und im weiteren Verlauf mittlerweile einige Bohrhaken.
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Nr. 26/27, Seite 106-109 (Punta di l’Arghjettu):
Die Abseilstände wurde mit Inox-Klebehaken perfekt saniert.
Auch die “Fratillanza” wurde mit mehr BH ausgerüstet, aber diese sind schon angerostet.
 
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Nr. 28, Seite 110 (Punta di a Vacca, “Patrimoniu”)
Laut Peter Manhartsberger & Co. ist die Tour etwas einfacher einzustufen als von uns angegeben. (Anmerkung von uns: Das kann gut stimmen, wir haben selbst hin und her diskutiert.)

Und hier eine Info von J. Maier:
Beim zweiten BH fehlt die Lasche. Aber keine Angst es ist die einzige die fehlt.
Dafür hat man jetzt am ersten Stand eine BH. Die zweite SL ist eher 40m.
In der rechten Variante der 8. SL glänzt nach ca. 8m vom Stand entfernt ein neuer schöner BH. Von dort gleich links schräg weiter (sehr schön).
Meines Erachtens wurde die Tour teil-saniert. Soll heißen teilweise wurde alt gegen neu ersetzt. (Datum unserer Begehung: 18.9.2013)
 
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Nr. 29 (Carpentier):
Beim Abseilen besser nicht 50m abseilen, sondern ca. 35 m bis zu Schlingen nach dem Kamin. Dadurch wird vermieden, dass das Seil beim Abziehen in den Kamin fällt.  Von dort in ca. 40 Metern bis unten. Der alte Schlingenstand am Bäumchen wird nicht mehr genutzt. (Krille aus Mannheim)
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Nr. 31, Seite 128 (Punta Caletta, Westpfeiler):
Nach dem ersten (gut versteckten) Bohrhaken wurden alle weiteren Laschen entfernt. Die Tour lässt sich jedoch gut mit zwei langen und 5-6 kurzen Bandschlingen sowie einem kompletten Satz Friends absichern.
 
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Nr. 37, Seite 138 (Ferriate, L’Altra Manera):
Die L’Altra Manera folgt nicht unbedingt einer logischen Linie, sondern sucht gezielt die schönsten Kletterstellen. So ergibt sich eine wunderbare sehr abwechslungsreiche Kletterei. In den ersten beiden Längen warten technische Risse kombiniert mit kurzen griffen Platteneinlagen und leichter Tafonikletterei. Die dritte Länge (das Herzstück) bietet etwas ausgesetzte Tafonikletterrei vom Feinsten. Nach einer kurzen Stemmeinlage muss man ganz weit nach rechts zur Kante queren (nicht unbedingt der logische Verlauf). Hier wartet dann die Schlüsselstelle - ein kurzer Tafoniüberhang. In der vierten Länge kann man die Tafonis noch einmal so richtig genießen, bevor man sich dann zwischen einfachem Riss oder Platte entscheiden kann.
Die Bewertungen passen in etwa wie im Topo angeben. Die Schlüsselstelle, ein kurzer Überhang, kam mir aber eher wie 6+ vor (eingerichtet für A0).
Die Absicherung ist gut, wobei wir auch immer wieder einen Friend legen mussten. Wir hatten einen ganzen Satz ab BD0.5 dabei (BD4 in der 1. SL nützlich). Die teilweise gebohrten Sanduhrschlingen sind in einem schlechten Zustand. Wir konnten aber alle problemlos verbessern (teilweise mit eigenen Schlingen an anderen Stellen und teilweise mit Friends). Zum Verlängern der Expressschlingen waren mehrere kurze und lange Bandschlingen hilfreich.
Die Tour ist etwas anspruchsvoller als die "U Companieru". Dafür ist sie aber um einiges abwechslungsreicher und spannender.

Freundliche Grüße
Stefan 
 
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Nr. 39, Seite 144 (Contreforts de Punta Rossa, “La Célébration du Lézard” und “Alexandra”):
Nach Meinung einiger Wiederholer ist die 6. Seillänge der “Célébration” nicht wie von uns und den Erstbegehern vorgeschlagen VII+, sondern eher VIII-. Laut Peter Manhartsberger & Co. tendiert der obligate Schwierigkeitsgrad Richtung VII.

Zwecks Orientierung beachten: Rechts gibts es mittlerweile zwei neue Touren.

Die “Alexandra” wurde teilsaniert mit inox und verzinktem Material.
 
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Nr. 40, Seite 148: (Info von Peter Manhartsberger)
Seillänge Nr. 4: der Aufsteher gleich zu Beginn ist sehr schwer, und große Leute haben es
hier deutlich leichter den rettenden Tafonihenkel zu erreichen. Also nix für Zwerge! Kurz vorm Pendelquergang ist auch wieder eine Zwergentodstelle, die brutal ausgesetzt ist. Sollte aber A0 gehen.
Seillänge Nr. 5 startet gleich sehr hart und geht dann durch das Tafoniloch (zu Beginn wars
nicht ganz eindeutig, da kein BH sichtbar). Danach gehts über einen furchterregenden Körperriss rauf, der quasi nicht zusätzlich abgesichert werden kann. Es stecken ein paar BH und an einem Tafoni eine SU-Schlinge. Stand an Schlinge + ev. Friend (leicht einzurichten). Danach ca. 80m flach nach hinten, um die außerirdische Headwall zu genießen. Auch hier ist der BH für einen großen Vorsteiger von links (vom Boden weg) gut zu erreichen. In dieser Seillänge sind die Hakenabstände sehr weit und auch der Nachsteiger muss zwingend sicher klettern, um nicht ins Leere rauszupendeln. Alleine in dieser genialen Länge befindet man sich 3x (!) in der Horizontalen.
 
Abgeseilt wird dann vom letzten Standplatz ca. 30m freihängend auf das Plateau (nicht abklettern wie im Topo vermerkt) Danach zurück zum Stand nach der SL. 5. Hier Richtung Stand nach SL. Nr. 3 abseilen (ca 45-50m). Geht sich schön aus und das Seil lässt sich gut abziehen. Auf keinen Fall zum Stand nach der SL. 4 abseilen - hier müsste man durch das Tafoniloch abseilen, was viel Seilreibung verursachen würde. Außerdem gibts hier gute Möglichkeiten für Seilverhänger. Und danach müsste man sehr schräg abseilen um zum nächsten Stand zu kommen. Besser gleich beide Längen zusammen - ist 0 Problem. Danach ca. 55 / 57m Abseiler bis zum Stand nach der 1. Seillänge und dann noch einmal 45m bis zum Einstieg zurück.
Die Esperanza ist eine sehr fordernde Tour (für Vor und Nachsteiger), aber man wird für die Mühen mehr als entschädigt. 8- ist absolut obligatorisch. Die 8+ Bouldercrux zu Beginn der 4. Seillänge ist nix für kleine Leute und geht auch nicht A0 - eher A1 (Trittschlinge) mit viel Gleichgewichtsgefühl - und das ist wahrscheinlich schon sehr schwer.
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Nr. 43, Seite 160 (Voie Allegria):
Unser als bessere Alternative eingezeichneter rechter Einstieg wurde nunmehr mit insgesamt drei Bohrhaken manifestiert. Auch in der 2. Seillänge wurde an dem Überhang ein Bohrhaken gesetzt, den man sehr lang und am besten in Halbseiltechnik einhängt! (von Kevin Mayer)

 

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